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Längsalpenüberquerung


Presse


Mountainbike: Vom Watzmann bis zum Montblanc


Von Andreas Dach (© rga-online 26.07.2004)


Es ist vollbracht! Marcel Hahn hat die Alpen in Längsrichtung bezwungen. Von Ost nach West. Eine unglaubliche Leistung des Lüttringhauser Mountainbikers. Denn er ist Singlespeeder. Bedeutet: Er hat die Strecke vom Watzmann bis zum Montblanc mit nur einem einzigen Gang bewältigt. So etwas hat es noch nie gegeben. Marcel Hahn schrieb Bike-Geschichte. Eine beeindruckende Leistung.


Dabei war der Start nicht verheissungsvoll. Denn das Wetter war schlecht. Drei von zwölf knallharten Etappen musste sich der Mountainbiker mit Regen, Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt herumplagen. Als wäre es nicht schon hart genug gewesen, täglich rund 83 Kilometer mit einem Durchschnittswert von 2200 Höhenmetern zu bewältigen. Doch Hahn packte es, durchlebte alle vier Jahreszeiten mit ihren besonderen Spielarten. Der Winter wurde vom Frühling vertrieben, schließlich setzte sich der Sommer mit sengender Hitze durch. Dabei fuhr der radsportliche "Sonderling" nicht etwa über gepflegte Pisten. Nein. Es ging über Schotter, über steile Trails, durchs Gelände, über kahle Felsen, durch Schneefelder, über schmale Grade, durch dornige Vegetation. Nicht immer im Sattel sitzend natürlich. Oft genug musste Marcel Hahn sein 4500 Euro schweres Mountainbike auch schieben oder tragen.


Eine unglaubliche körperliche Belastung. Immer vor dem Hintergrund, nur einen einzigen Gang zur Verfügung zu haben. Sehnen und Muskeln schmerzten, der Körper schrie nach einer Pause. Aber die war nicht möglich. Hahn zog sein Programm durch. Konsequent. Die meisten Bergwertungen entschied er für sich , fuhr mehr als einmal einen deutlichen Vorsprung heraus. Er musste viel leisten - und er leistete viel. Auch bergab. Mit einem Rad, bei dem er den goldenen Mittelweg zwischen Gewicht und Haltbarkeit gefunden hatte. Ein Teilnehmer der Gruppe brach die Alpenüberquerung nach der siebten Etappe ab. Ein weiterer nach der elften. Hahn fuhr weiter. Auch bei der Königsetappe am neunten Tag (mit 3200 Höhenmetern und 105 Kilometern). Am zwölften Tag dann wurde das Montblanc-Massiv erreicht. Der 4807 Meter hohe Gipfel war wolkenfrei. Ein bewegender Blick für die Fahrer. Auch und gerade für den "Singlespeeder" Marcel Hahn.


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Quelle: bikesportnews


Es ist vollbracht: Marcel Hahn hat die Alpen bezwungen


(26.07.04/mm) Marcel Hahn hat Ende letzter Woche seine Alpenüberquerung von Ost nach West mit dem Singlespeeder erfolgreich beendet. Den letzten Tag krönten viel Sonne und ein herrlicher Ausblick auf den Mont Blanc.


Am Morgen des letzten Tages war ein weiterer Teilnehmer der Unternehmung ausgestiegen. Die anderen bewältigten eine letzte Etappe mit reichlich Sonne, steilen Anstiegen und einer herrlichen Abfahrt. Außerdem gab es eine grandiose Aussicht auf den Mont Balnc, die vielleicht einige der Strapazen vergessen machen konnte. Trotzdem waren alle Teilnehmer der Gruppe nach ihrer vollbrachten Tour völlig fertig. Gratulieren kann man ihnen allen, Marcel Hahn hat mit seiner Längsüberquerung der Alpen ohne Schaltung ein Stück Bikegeschichte geschrieben.


26.07.2004 von Martin Munker


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Quelle: frmbike.de


Von Außerirdischen und den Leiden einer Alpenüberquerung ohne Schaltung (SingleSpeed) ...


Wenn man ohne eine Gangschaltung die Alpen überquert und dies bescheidenerweise auch noch in Längsrichtung tut, so ist das grundsätzlich eine Sache, bei der man erst mal nicht sicher ist, ob dies überhaupt machbar ist. Wenn man dann allerdings so gut wie jeden Gipfel als erster nimmt, so ist die Namensgebung "Marcel der Außerirdische" durch die anderen Mitfahrer in keinem Fall verwunderlich. Sogar die Zeitschrift Stern wußte, warum sie einen Journalisten schickte. Außerirdische gibt es selten.

Von den anderen Mitfahrern - allesamt mit 27 made in Asia eingekauften Gängen ausgerüstet - gab so manch einer wegen Überanstrengung seinen Mageninhalt wieder an die Vegetation zurück oder sogar ganz auf.

Stürze blieben auf der von Achim Zahn (- Serac Joe -) organisierten 12-tätigen Längsalpenüberquerung die Ausnahme, und wenn dann ohne größere Konsequenzen.


Was Marcel angeht ... er ist natürlich kein Außerirdischer und das merkte er dann auch selbst, denn mehr als einmal kam er an seine Grenzen. Eine Längsalpenüberquerung. ist nun mal die längst mögliche Variante und es geht um 1000 km meisterns ungepflastern Weges und dies verteilt über 26.000 Höhenmeter und 12 Tage.

Und seiner Stimme nach zu urteilen, wenn wir ihn gelegentlich abends anriefen, hätte das ganze auch "Die Leiden des Marcel Hahn" heißen können.


Es hätte vermutlich den inneren Kampf und Prozess etwas mehr gewürdigt, von Schmerzen in Rücken, Handgelenken und sonstigen Körperteilen mal abgesehen. Die ganze Zeit nur ein Ziel im Sinn und die unterschwellige Angst aus irgendeinem Grund es nicht zu schaffen ... aufgeben zu müssen.

Wie gesagt ... über die Alpen fahren viele. Aber es war bis heute noch keiner dabei, der ohne Gangschaltung fuhr.

Wir lernten Marcel bei den Vorbereitungen zu dieser Herausforderung kennen. Die jahrelange Erfahrung im Downhill und jetzt im SingleSpeeden kamen bei der Zusammenstellung des Bikes ( www.singlespeeder.de ) zuhilfe. Wir konnten mit Material und guten Wünschen dazu beisteuern.

Heute (am letzten Tag der Tour, 23 Juli) wissen wir, dass Marcel sein Ziel erreicht hat. Der Ruf nach Erholung ist laut, das Material ist mitgenommen.


"Man gehört entweder zu denen, die einem Trend folgen, oder zu denen, die ihn entstehen lassen."


Glückwünsche von FRM (Italien) und FRM Deutschland


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Quelle: bikesportnews


Letzte Etappe: Transalp- Singlespeeder heute im Ziel


(22.07.04/mm) Heute erreicht Marcel Hahn mit seinem »Endorfin«-Singlespeeder und seinen Begleitern das Ziel in Chamonix. Gestern war einer der härtesten Tage, alle sind mit ihrer Kraft am Ende.


Gestern war um sieben Uhr der Startschuss gefallen, steile und lange Anstiege in den Westalpen erwarteten die Gruppe. Dazu kam eine unbarmherzige Sonne, die den Schweiß in Strömen fließen ließ. Unterwegs gab es kaum Möglichkeiten Wasser nachzufüllen und auch an klaren Gebirgsbächen mangelte es. In der folge dehydrierten die Fahrer. Die Nahrung bestand mangels Einkehrmöglichkeiten einzig aus Energieriegeln. Aufgrund dieser Bedingungen litten viele der fahrer unter Konzentrationsmangel und so waren Stürzen fast unvermeidlich. Zum Glück ist nichts passiert. »Wir sind einfach platt«verlautete es folglich aus dem Kreis der Teilnehmer, auch Marcel ist körperlich am Ende. Allein die Tatsache, dass nur noch die heutige Etappe zu bewältigen ist, hat die Jungs nochmals in den Sattel getrieben.


22.07.2004 von Martin Munker


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Quelle: bikesportnews


Singlespeed-Transalp: Marcel Hahn im »Stern«-Interview


(18.07.04/mm) Der gestrige Samstag war für Singlespeeder Marcel Hahn der bisher heftigste Tag des Unternehmens. Diesmal waren nicht die Steigungen problematisch, sondern im Gefälle war 120 Trittfrequenz angesagt.


Die Anstiege auf der 140 Kilometer langen Etappe bewältigte Marcel, wie gewohnt, souverän. Bergab mussten alle teilweise tragen und im Trail fuhr er sicher. Die Torturen begannen für Marcel auf einer leicht abfallenden 60 Kiometer langen Passage. Mit 120 Trittfrequenz und höher im Windschatten der Gruppe, in der Konsequenz war er im Gegensatz zu seinen Mitfahrern extrem geschlaucht. In einer Pause waren zwei Reporter des Magazins »Stern« vor Ort und schossen einige Bilder, für heute ist ein Interview mit Marcel geplant. Einer der beiden begleitet die Gruppe auf der heutigen Etappe.


Ansonsten ist das Wetter super und das Material hält.


18.07.2004 von Martin Munker


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Quelle: bikesportnews


Marcel Hahns Alpencross per Singlespeed: Bremsbeläge adieu!


(15.07.04/kg) Trotz Schneeberg endlich mal kein Schnee: Marcel Hahn und seine Kumpels starteten in Sterzing zur vierten Etappe. Oben war Klettern angesagt, bergab glühten die Bremsbeläge.


Durch das Ridnauntal ging es auf alten Knappenwegen über den Schneeberg (2687m) mit Besichtigung des Kaindlstollens. Nach der Pause auf der Schneeberghütte warteten jedoch einige heftige Tragepassagen auf die Jungs – direkt am Fels und teilweise über Schneefelder. Bergab zur Timmelsjoch-Südrampe und nach Moos im Passeier (1007 m) war alles an Fahrkönnen gefragt, was die Trickkiste so beherbergt. Aber Marcel gab auf seinem wendigen Endorfin-Singlespeeder alles, und seine Bremsbeläge auch: Sie waren hernach so schlank, dass er für den heutigen Tag neue einbauen musste.


Nach den gestrigen 1700 Höhenmetern auf 45 Kilometern Länge stehen heute 2200 Höhemeter auf 55 Kilometern Richtung Vinschgau auf dem Plan. Marcel Hahn hält seine Erlebnisse und die Erfahrungen, die er mit seinem Singelspeeder macht, täglich in seinem Tagebuch fest.


15.07.2004 von Karl Groß


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Mann gegen den Berg: Marcel Hahn liebt das Duell mit der Natur



Von Andreas Dach (© rga-online 08.07.2004)


Was treibt einen Menschen dazu, solch eine Tortur auf sich zu nehmen? Eine Frage und (zunächst) keine Antwort. Marcel Hahn heißt der Mann, der die Alpen vom Watzmann bis zum Mont-Blanc längs überquert. Mit einem Mountainbike. Aber nicht mit einem normalen.


Der Remscheider will die zwölf Etappen ab Sonntag mit einem eigens angefertigten Bike mit nur einem Gang und ohne jegliche Federung in Angriff nehmen. Eine offenbar noch nie dagewesenes Projekt. Und ein teures. Deshalb ist Marcel Hahn froh, dass das Zweiradcenter Lambeck (Wermelskirchen) ihn bei seinem Vorhaben erheblich unterstützt. Alleine das Bike kostet 4500 Euro. Als Bergführer konnte der routinierte Achim Zahn gewonnen werden. Zudem schließen sich weitere acht Biker mit Alpencrosserfahrung an. Dezenter Unterschied: Sie fahren mit normalen Mountainbikes (bis 27 Gänge), die entsprechend gefedert sind. Die Gruppe darf bei der Tour nicht aufgehalten werden. Hahn: "Deshalb habe ich eine große Übersetzung gewählt, mit der ich in der Ebene noch gut treten kann. Am Berg wird es dann aber brutal schwer." Die Schaltwerke sind filigran. Noch einmal Hahn: "Ich habe extra eine eigene Kettenführung erfunden."


"Singlespeeden" nennt sich die außergewöhnliche Art, das Duell zwischen Mann und Berg mit Leben zu erfüllen. Der 34-Jährige liebt es, sich mit seinem Eingang-Rad immer neuen Herausforderungen zu stellen. Hahn baute Verschleißteile wie Schaltwerk, Hebel, Züge, Federgabel oder Hinterbaufederung weg. Heraus kam ein einfach und leichtes Rad. Mit nur einem Kettenblatt vorne und einem Ritzel am Hinterrad. So kann der Lüttringhauser die Natur spüren. Das Gelände. Den eigenen Körper. "Du lernst das Radfahren neu", meint Hahn.


Die Etappen führen über Kitzbühel, Mayrhofen, Sterzing, Moos im Passeier, den Vinschgau, den Lago San Giacomo, den Comer See, den Luganer See, den Lago di Orta, den Sanuario Oropa und Cogne nach Courmayeur. Durch atemberaubend schöne Landschaft. "Ich freue mich auf die faszinierende Einfachheit", sagt Hahn. "Ich bin verrückt und stolz darauf." Folgende Internetadressen sollten sich Interessenten unbedingt notieren: www.singlespeeder.de (alles über das Singlespeeden. Dort kann man sich auch für geführte Touren durchs Bergische Land anmelden. Auch mit normalem Schaltungsbike). www.bikesportnews.de (auf einem Liveticker kann man sich täglich die neuesten Infos über den aktuellen Verlauf der Tour holen).


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Quelle: endorfinbikes.de


Unser Sportsfreund Marcel Hahn versucht sich als verwegener Gipfelstürmer, indem er ab dem 11.7.2004 bis zum 24.7.2004 eine unglaubliche Längsalpenüberquerung in Angriff nimmt. Das Projekt, welches sich auf höchstem sportlichen Niveau befindet, wird von unserem Singlespeeder "getragen", auf den es wie gewohnt 10 Jahre Garantie gibt. Wir sind stolz darauf, dass Marcel auf unsere Rahmen-Qualität vertraut, was bei einem solchen Unterfangen nicht selbstverstänlich ist. Wer mehr über diese Alpenüberquerung mit einem Singlespeeder erfahren möchte, kann dies anhand eines Online-Tagebuchs auf folgenden Web-Seiten tun:


Ciao euer ENDORFIN-Team